Kunst an der Grenze - Grenzerfahrungen im Werratal - Kultur & Geschichte - Themen - Urlaub in der Grimmheimat Nordhessen
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Kunst an der Grenze

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Kugel symbolisiert Deutsche Einheit
© ARS NATURA

Das Projekt "Kunst an der Grenze" erinnert im Werratal an die ehemalige deutsch-deutsche Grenze.

Als Symbol der Deutschen Einheit
wurde in Werleshausen das zweite Kunstwerk dieser Reihe eröffnet. Die eiserne und durchsichtige Kugel besteht aus 1.700 Teilen und hat einen Durchmesser von 1,60 m. Sie wurde auf einem Betonwürfel fest angebracht. Die Künstlerin Renate Ruck erläutert ihre Plastik als „Metallballaden“. Ihre Rede zur Einweihung können Sie hier nachlesen.

"Ferne sucht Nähe",
das erste Werk, steht zwischen Meinhard-Braunrod und Kella in Thüringen. Künstler Hans Lamb ließ genau diese Worte aus Stahl stanzen, die auch umgekehrt lesbar sind. Das Werk befindet sich in einem Gebiet, das vor dem 9. November 1989 von westlicher Seite nicht erreichbar war.

Initiator und Ideengeber des Projektes
ist Lothar Quanz. Als Kurator wirkte die ARS-NATURA Stiftung.
Bis Ende 2014 entstanden so zum 25-jährigen Jubiläum der Deutschen Einheit insgesamt sieben Kunstwerke in

  • Meinhard- Braunrod, 09.11.2012
    "Ferner sucht Nähe- Nähe sucht Ferne" von Hans Lamb, Hildesheim,
    die verschachtelte Typografie muss man sich visuell erst erarbeiten. "Ferne sucht Nähe" drückt die Sehnsucht von Gewaltsam getrennten Menschen aus, aber auch die eines ganzen Volkes, der Unnatürlichkeit zweier deutscher Staaten ein Ende zu bereiten.
  • Witzenhausen-Werleshausen, 17.06.2013"Ein Ende ist auch immer ein Anfang", von Renate Ruck, Oldenburg, Der Titel dieser raum- und lichtdurchlässigen Plastik ist sowohl auf die Urform der Kugel als auch auf die jüngere deutsche Geschichte bezogen. Mit ganz unterschiedlichen Eisenfundstücken entstand die Kugel auf der Grundlage des Prinzips der Bricolage. Die Künstlerin bezeichnet ihre Plastiken als "Metallballaden", passend zu diesem Standort an der ehemaligen innerdeutschen Grenze.
  • Herleshausen- Brücke Richtung Lauchröden, 09.11.2013
    "Aus der Enge in die Weite", von Renate Ruck, Oldenburg.Eine überlebensgroße menschliche Figur, eindrucksvoll auf Wesentliches reduziert, drängt sich aus dem schmalen Spalt zwischen zwei Betonblöcken in die freiheit. Einerseits symbolisiert das Werk an diesem Standort die befreiung aus dem repressiven System der DDR, das seine Bürger durch Betonmauern, Stacheldraht und Minen an der Wahrnehmung demokratischer Grundrechte zur umfassenden Entfaltung ihrer Persönlichkeit hinderte und in ihrer Freizügigkeit drastisch beschnitt, anderseits trägt es auch die universelle Botschaft der sich lohnenden gewaltigen Anstrengung, ideologische Einengung zu überwinden und selbsttätig des Weges in die Weite zu gehen.
  • Ringgau- Netra, 09.11.2013. Eine überlebensgroße Menschliche Figur, eindrucksvoll auf Wesentliches reduziert, drängt sich aus dem schmalen Spalt zwischen zwei Betonblöckeen in die Freiheit.
    "Menschenkugel" heißt das Werk von Peter Paul Medzech, Minden
  • Wanfried-Radweg in der Nähe des Hafens Schlagd, 17.06.2014. Die Menschenkugel besteht aus 250 puristisch stilisierten menschlichen Figuren, die sich an Händen und Füßen berühren und sich so gegenseitig stabilisieren. Der Künstler sagt zudem in Anbetracht des Standortes: "Früher stand eine Linde am Anger. Meine Kugel darf hier nun einen symbolischen Baum daerstellen und bildet den Mittelpunkt dieser Gemeinde.""Come together", Künstlerin Ilse Bill, Schongau. Die sechs Meter lange stilisierte Welle aus Stahl am Werra-Ufer lässt zunächst an Assoziationen zur Bewegung des Flusses denken. Die Werra war der Grenzfluss zwischen den beiden deutschen Staaten, die Grenze lag in der Flussmitte.
  • Neu-Eichenberg, 01.08.2014.  
    "Gespalten- Stand .... gehalten". Skulptur des Künstlers Norbert Jäger, Hamburg. Norbertz Jägers Kunstwerk gibt dem Betrachter die Nöglichkeit sich in das Kunstwerk zu integrieren und dessen Kräfte nachzuempfinden. Verschiedenste Assoziationen zum geteilten und vereinten Deutschland sind möglich.
  • Bad Sooden-Allendorf-Grenzmuseum Schifflersgrund, 09.11.2014
    "Breaking Walls", Stein Stelen Kreis von Prof. Dr. Joachim Reitner, Göttingen. Mauern haben zwei Gesichter: Schutz und Grenzen. Als Grenzen sind sie nicht leicht zu überwinden, nur wenn der Druck zu groß wird, brechen sie - so geschehen am 09. November 1989. Alles braucht seine Zeit - getrenntes muss sich wiederfinden, ein Tisch bietet eine Chance - gewidmet den Menschen, die den Mut aufbrachten die Grenzen zu überwinden, und denen, die es heute noch tun" '(Prof. Dr. Joachim Reitner).

Die Stiftung ARS NATURA
ist zusätzlich auch noch für weitere Kunst entlang von Wanderwegen in der ganzen nordhessischen Region verantwortlich. Auf einer Länge von 90 km sind über 120 Kunstwerke sind zu sehen. 

Infos/Kontakt

Werratal Tourismus Marketing GmbH
Niederhoner Str. 54
37269 Eschwege
Deutschland
Tel: +49(0)5651 992330
Fax: +49(0)5651 992339
info@urlaub-werratal.de
www.urlaub-werratal.de

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